Brigitte Herold  -  Bachblüten-Therapie  -  Berlin

Bachblüten - Schienen

                                                                                                                                                                

Bachblüten Berlin Brigitte Herold

Doch Dietmar Krämer entdeckte noch weitere eigenartige Phänomene:

 

Bei längerer Einnahme einer bestimmten Blüte kam es vor, daß sich der negative Gemütszustand einer anderen Blüte kontinuierlich verstärkte.

So steigerte sich z.B. nach Einnahme von Centaury oft ein Pine-Zustand.

Auf diese Weise fand Dietmar Krämer heraus, daß sich negative Gemütszustände auseinander heraus entwickeln und ein Zustand auf den anderen folgt.

Dabei handelt es sich stets um drei Blüten: eine Kommunikations-, eine Kompensations-, und eine Dekompensations-Blüte.

Die Kommunikationsblüte verkörpert die Art und Weise wie jemand mit seiner Umgebung kommuniziert. Kommt es hierbei zu Problemen, führt dies unweigerlich in die Kompensation, die jedoch nicht lange aufrecht erhalten werden kann und letztendlich in der Dekompensation endet.

Er nannte diese Dreierkombinationen die „Bachblüten-Schienen“.

Beispielsweise führt das Verlangen nach Anerkennung sowie mangelnde Abgrenzung (Centaury) dazu, daß der Betroffene auch irgendwann tatsächlich ausgenutzt wird.

Nun wird durch eine aggressive Abgrenzung (Holly) versucht, dies zu kompensieren.

Allerdings kann dieser Zustand nicht lange aufrechterhalten werden.

Scheitert schließlich die Kompensation, z.B. durch eine entsprechende Reaktion der Umgebung, in dem sich der andere beispielsweise verletzt zurückzieht, so fällt der Betroffene in das Stadium der Dekompensation; er bekommt quälende Schuldgefühle (Pine).

Interessanterweise erzählen Menschen, die noch nie etwas von Bachblüten-Schienen gehört oder gelesen haben, ihre Erlebnisse so, daß man gleich eine ganze Schiene erkennen kann.

So sagte beispielsweise ein 43- jähriger Patient Hagen Heimann´s*: “Erst habe ich mich zum Grillen überreden lassen, obwohl ich es nicht wollte, dann wurde es mir doch zu viel. Da habe ich auf den Tisch gehau´n und denen mal ordentlich meine Meinung gesagt; danach tat es mir leid.“

Mit dieser Aussage hatte er gleich eine ganze Bachblüten-Schiene angesprochen:

  • Centaury -  Er ließ sich überreden, obwohl er es nicht wollte (mangelnde Abgrenzung gegenüber dem Willen anderer; kann deshalb schlecht “nein“ sagen.)
  • Holly - Er haute auf den Tisch und sagte denen ordentlich seine Meinung (aggressive Abgrenzung)
  • Pine - dann tat es ihm leid (Schuldgefühle).

Dietmar Krämer wurde deutlich, daß es sich dabei um einen Prozeß handelt, der sich chronisch entwickelt.

Im Stadium der Dekompensation fehlt dem Patienten meist der Zusammenhang zur Ursache seines Gemütszustandes, sodaß er sich aus eigener Kraft nur schwer davon befreien kann.

Beim Studium dokumentierter Fallbeispiele Dr. Bach´s fiel auf, daß dieser generell akute Krankheitsfälle erfolgreich mit Bachblüten-Essenzen behandelt hatte.
Über die Behandlung chronischer Beschwerden mit Bachblüten gab es keinerlei Hinweise.

Dietmar Krämer erkannte, daß er im Falle chronischer Krankheiten die Zusammenhänge der Bachblüten-Schienen berücksichtigen mußte.

Aus seinen Beobachtungen folgerte er, daß er bei chronischen Beschwerden die Gemütszustände seiner Patienten in umgekehrter Reihenfolge ihrer Entstehung behandeln mußte.

Im Fall des 43- jährigen Patienten behandelte er unmittelbar die Schuldegefühle, daraufhin verordnete er Holly gegen seine Wut und zuletzt bekam sein Patient Centaury, um dessen Abgrenzungsfähigkeit für die Zukunft zu stärken.

 

Der Erfolg gab ihm Recht.

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Quellennachweis:
Hagen Heimann: Alles über Bach-Blütentherapie und Neue Therapien mit Bach-Blüten nach Krämer
Das gesamte Spektrum der Bach-Blütentherapie G.Reichel Verlag, Weilersbach, ISBN 3-926388-77-3

 

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